Von GP32 über GP2X zu Pandora
Der Handheld Pandora gilt als inoffizieller Nachfolger der GP2X, der sich noch in der Entwicklung befindet und 2009 auf den Markt kommen soll. Wegen der Weltwirtschaftskrise hat sich das Erscheinen der Spielkonsole deutlich nach hinten verlagert. Der Name ist eine Anspielung auf die Büchse der Pandora aus der griechischen Mythologie, nach deren Öffnen alles Schlechte, aber auch die Hoffnung in die Welt kam. Es bleibt zu hoffen, dass der Name nur Spannung erzeugen soll und nicht für die skeptische Erwartungshaltung ihrer Entwickler bezüglich Erfolgs oder Misserfolgs steht.
Es soll als eine Art Mini-Laptop umfassende Funktionen zum Arbeiten, für Multimedia-Anwendungen, aber besonders zum Spielen bieten. Mittels Emulatoren soll die Pandora viele klassische Videospiele abspielen können, einige bekannte Titel von PlayStation, Super NES, Atari Jaguar, Mega Drive und sogar Amiga wurden bereits vorgestellt. Es sind noch weit mehr Pandora Spiele in der Entwicklung und man hofft insbesondere auf die Mithilfe von ambitionierten Hobby-Entwicklern. Nach Angaben der Entwickler soll das Gerät jedoch weder zur Nintendo DS noch zur PlayStation Portable in Konkurrenz stehen.
Sobald erhältlich wird die Pandora der leistungsstärkste Handheld auf dem Markt sein. Einem Netbook ähnlich nur viel kleiner, hat die Pandora ein 4,3" Widescreen Farbdisplay mit einer beachtlichen Auflösung von 800×480 Pixel, sowie Stereo-Lautsprecher. Mit einem Lithium-Polymer-Akku werden ungefähr zehn Stunden Dauerbetrieb möglich sein. Sie kann aber auch per Netzadapter betrieben werden.
Die Pandora wird einen Tastschirm haben und ein integriertes Gamepad, bestehend aus einem Digital-Richtungs-Pad, zwei analogen Richtungs-Pads, vier digitalen Aktionstasten und zwei Schultertasten. Trotz der kompakten und handlichen Form stehen die für eine stationäre Konsole relevanten Anschlüsse bereits zur Verfügung, so dass man das Gerät direkt an einen Fernseher anschließen kann. Außerdem können über einen USB-Hub mehrere externe Steuergeräte wie Gamepads, Mäuse, Tastaturen oder Drucker angeschlossen werden, wenn diese bereits vom Betriebssystem unterstützt werden. Der Datenaustausch und Internetzugang sind kabellos über WLAN oder Bluetooth möglich.



