Das Dreamcast von Sega
Mit der 128 Bit Spielkonsole Dreamcast verabschiedet sich Sega vom Markt der Videospielkonsolen. Der Name setzt sich aus den englischen Wörtern "Dream" und "Cast" und bedeutet somit etwas wie "Traumübertragung". Zunächst waren "Guppy", "Katana", "Dural" oder "Black Belt" Arbeitstitel der Konsole. Trotz anfänglichem Erfolg und über 600000 Vorbestellungen wurden die Produktion und der Verkauf von Dreamcast-Spielen in Europa wegen finanzieller Schwierigkeiten des Herstellers Sega schon 2002 wieder gestoppt. Auch das exotischste Zubehör wie eine Tanzmatte, Fishing Controller für Angelspiele, Dreameye Digitalkamera oder Dreamcast Mikrofon konnte nichts am Scheitern ändern. Schlechtes Marketing von Sega und die Vorteile der Sony PS2 mit eingebautem DVD Player werden als Gründe für das Verschwinden des Sega Dreamcast angenommen. Einige Spiele wie Resident Evil Code: Veronica, House of the Dead 2 oder Dead or Alive 2 werden in Erinnerung bleiben.



