Spielkonsolen

Das Game Gear von Sega

Segas Antwort auf Nintendos Game Boy war seinerzeit das Game Gear. Unter dem Codenamen "Project Mercury" wollte man ein dem Game Boy überlegenes Produkt herstellen. Der Kaufpreis zum Erscheinungstag 1991 lag bei knapp 300 DM im Bundle mit dem Spiel Columns. Im Prinzip war das Sega Game Gear nichts anderes als ein tragbares Sega Master System, allerdings mit einer größeren Farbpalette und geringeren Auflösung. Durch sein Farbdisplay und die Hintergrundbeleuchtung konnte es auch im Dunkeln gespielt werden und war auch durch besseren Sound dem Game Boy überlegen. Das Game Gear wurde beim Spielen wie der Lynx quer gehalten, weswegen er nicht so gut verstaubar war wie der handliche Game Boy. Ein aufsteckbarer TV-Tuner und ein Konverter für Master System Spiele waren als Zubehör erhältlich. Durch weniger Spiele und einen doppelt so hohen Preis konnte das Game Gear den Game Boy jedoch nicht mehr einholen. Später entwickelte Sega noch das 16 Bit Handheld "Nomad", welches auf dem Mega Drive basierte, dieses war jedoch in Europa nie erhältlich.

Game Boy

Game Boy Advance

Atari Lynx

Nokia N-Gage